
Historie: Vom jungsteinzeitlichen Bestattungsplatz zum Industriepark
Das 67 Hektar große Areal des Industrieparks Nord.Westfalen in Coesfeld kann auf eine spannende Geschichte zurückblicken:
3. bis 2. Jahrtausend v. Chr.:
In der Jungsteinzeit und Frühbronzezeit wurde das Gelände als Bestattungsplatz genutzt. Die Bodendenkmäler sind noch erhalten und befinden sich in der „Grünen Mitte“.
1967 – 2008:
Errichtung und Betrieb der Freiherr-vom-Stein-Kaserne mit Sammelschießanlage und Standortübungsplatz. Die Kaserne umfasste rund 60 Gebäude mit knapp 100.000 Quadratmetern Büro- und Wohnfläche. Die Kaserne wurde am 15. Dezember 2008 geschlossen. Eine alte Panzerstraße, die bis zur „Grüne Mitte“ führt, wurde als Erinnerung an die ehemalige Kaserne belassen.
seit 2011:
Umgestaltung des Standorts zum Industriepark Nord.Westfalen. Die erforderlichen Arbeiten sind seit Ende März 2012 abgeschlossen.
Industriepark Nord.Westfalen: Förderprojekt des Bundes und des Landes
Der Industriepark Nord.Westfalen gehört zu den Maßnahmen, die im Städtebauförderprogramm „Stadtumbau West“ des Bundes gefördert werden.
Das Programm unterstützt die Stadtentwicklungsgesellschaft Coesfeld mbH bei den infrastrukturellen Konversionsmaßnahmen.
Die notwendigen Rückbaumaßnahmen im Industriepark Nord.Westfalen werden mit ergänzenden Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen und der Stadt Coesfeld gefördert.
